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Paul van Dyk
1999 krönt ihn das englische DJ - Magazin als den weltbesten Produzenten der Techno - House - Produktionen, man verleiht ihm den "Best international DJ Award" bei den Musik Awards in London, das "Ministry of sound" - Magazin wählt ihn ebenfalls zum "Best international DJ", im englischen "Muzik" - Magazin wird sein regelmäßiges 6 h Set in Gatecrasher unter 50 Partys als "Second best night ever" gefeiert.
Seine letzten Singles "For an Angel", "Another Way", und "Tell me why" waren wochenlang auf Platz 1 der deutschen und englischen Dance - Charts und stiegen in den englischen Sale - Charts auf Platz 24, 13 und 7 ein. In der jährlichen Liste der besten hundert Plattendreher des englischen DJ - Magazins springt er immer weiter nach vorn. das "Mixmag - Magazine" nennt ihn "Man of the year 1999" und im September 1999 bezeichnet ihn das englische Magazin "Muzik" dann als "The Leader of the Trancenation."
Paul van Dyk selbst hört das nicht so gerne.
Leader? "Ich sehe mich nicht als Anführer" sagt er. "Natürlich steht man in der Öffentlichkeit, wenn man Musik macht. Aber das wichtigste für mich ist die Musik. Ich will Leute nicht anführen, ich will sie verführen, in eine andere Welt, für einen kurzen Moment, wenn sie sich in der Musik verlieren, die Musik fühlen. Ich will sie inspirieren."
Und das geschieht auf beiden Seiten:
"Nur so auflegen, oder irgendwelche Stücke produzieren, das ist zu einfach. Meine Musik wächst an den Reaktionen der Hörer. Da findet Kommunikation statt".
Und Trance? "Ich mache keine Trance - Musik. Ich mag es nicht, wenn Musik in Kategorien gepreßt wird. Ich mache elektronische Tanzmusik. Das ist meine Sprache."
Eine Sprache, die von Menschen aller Nationen auf der ganzen Welt verstanden wird, sie berührt, bewegt und mitreißt.
Geboren am 16.12.1971 in Eisenhüttenstadt, wächst Paul im sozialistischen Ost - Berlin auf. Damit hat er zumindest einmal theoretisch Zugang zur kapitalistischen Welt. "Wir konnten damals Westfernsehen sehen und Westradio hören. Wir nahmen die Musik aus dem Radio auf und spielten sie dann auf unseren Partys. So etwas wie Clubs gab es ja dort nicht. Damals hörte ich die Radio - Show von Monika Dietl. Mich faszinierte die Musik von "The Smiths" und "New Order". Sie war sehr emotional."
Als die Mauer dann 1989 fällt, etabliert sich eine breite Clubkultur in ganz Berlin. "Sie spielten überwiegend harten Detroit - Techno. Ich mochte diese treibende Energie, aber irgendetwas fehlte mir. Ich suchte nach einer Musik mit mehr."
Diese Suche sollte ihn nicht mehr loslassen.
Mithilfe zwei alter Plattenspieler entstehen die ersten Mixtapes mit seiner Vorstellung von Musik, und wenig später, im März 1991, ertönt eben diese Vorstellung zum ersten Mal vor Publikum im Berliner Tresor.
"Zur selben Zeit beginnt Paul auch selbst Musik zu machen. So entsteht 1992 zusammen mit Cosmic Baby als "Visions of Shiva" die erste Produktion "Perfect Day". "Als ich meine erste eigene Platte in Händen hielt, freute ich mich wie ein kleines Kind!" erinnert sich Paul. Sie erscheint auf dem Berliner Independent Label MFS, und leitet eine Karriere ein, die ohne Pausen steil ihrem Höhepunkt entgegen strebt.
1993 landet Paul mit seinem Remix von Humate "Love Stimulation" den Clubhit des Jahres. Im nächsten Jahr erscheint sein erstes Album "45 RPM", während er nun als Resident - DJ im legendären E - Werk auflegt.
Es folgen über 30 Remixe für renommierte Künstler wie Inspiral carpets, Sven Väth, Curve und New Order, bis dann 1996 sein zweites Album "Seven Ways" erscheint und alle noch bestehenden Schranken bricht:
Paul hält Einzug in die Top-100-Verkaufscharts, Radio- und DJ-Sets im In- und Ausland folgen, Presseartikel, Interviews, Features in Funk und Fernsehen. Selbst die englischen Medien überschlagen sich des Lobes und im renommierten englischen Musikmagazin "DJ" wird Pauls Platte auf Nummer 1 getippt, was bisher nur heimischen Musikern vorbehalten blieb.
Die nachfolgenden Singleauskoppelungen "Beautiful Place", "Forbidden Fruit" und "Words" mit Remixen von Salt Tank, Quattara und Curve untermauern seinen Erfolg mit Plätzen in den deutschen Dance - und den englischen Verkaufscharts.
Bis zu seiner Schließung 1997 legt Paul weiterhin im Berliner E - Werk auf und lädt sich zu seinen Abenden internationale DJ´s wie Sasha, Nick Warren, John Digweed oder Francesco Farfa ein.
Als 1998 sein erstes Album "45 RPM" neu released wird, stürmt die neu geremixte Single "For an angel" weltweit die Dance - und Verkaufs - charts: zwei Wochen Nummer 1 der englischen und vier Wochen Nummer 1 der deutschen Dancecharts, sowie Plazierungen in den amerikanischen, australischen, niederländischen, belgischen und skandinavischen Charts sind das Ergebnis.
Doch nicht nur als Producer, sondern auch als DJ ist er weiterhin geschätzt und gern gesehen. Ob das nun 500 Leute sind, mit denen er eine Party gestaltet, oder 1,5 Millionen ist egal.
"Damals als ich anfing aufzulegen, entdeckte ich, daß eine Kommunikation statt findet zwischen dem DJ und den Leuten. Ich lernte, die verschiedenen Schwingungen in einem Club wahrzunehmen,
die Leute zu bewegen, eine Atmosphäre zu kreieren" erinnert sich Paul.
"Denn wenn ich auflege, findet eine Interaktion statt zwischen den Leuten und mir. Ich komme nicht in einen Club und spiele dann so zack zack ein stumpfes Programm ab. Es ist auch für mich jedesmal eine ganz neue Erfahrung, man weiß vorher nie, wie es ausgeht."
Diese Interaktion erfährt er als Resident - DJ im New Yorker "Twilo" oder als regelmäßiger Gast - DJ im "Gatecrasher" in Sheffield, ebenso immer wieder neu, wie auf den eigenen Parties in seiner "Hometown" Berlin.
1999 trennte sich Paul von seinem Label MFS und gründete mit seinem Team das Label "Vandit", das innovativen und guten Künstlern die Möglichkeit zur Veröffentlichung geben will.
In England kümmert sich Deviant - Records um Pauls Releases. deren Idee war auch die 1998 erschienene Triple - CD "Vorsprung Dyk Technik", die mit 33 Tracks die umfassenste Kollektion von Pauls Remixen ist. Von den Klassikern wie Humate "Love Stimulation" und Joe T. Vanelli "Playing with the voice in Germany" über aktuelle Clubhits wie Binary Finary's "1998" oder Pauls eigener Chartsingle "For an angel" sind hier alle wichtigen Singles vertreten, die Paul zu einem der gefragtsten DJ und Producer der Welt werden ließen.
Als eine unter wenigen Triple - CD´s erhält "Vorsprung Dyk Technik" 1999 eine ganz besondere Auszeichnung und wird als silberne Schallplatte geehrt.
Im Sommer 2000 wird Pauls drittes Album „Out there and back“ veröffentlicht und landet direkt in den deutschen und englischen Salescharts.
Die Singles „Another Way“ und „Tell me Why“ positionieren sich in den deutschen und englischen
Dancecharts auf Platz 1.
Im selben Jahr vollendet Paul die Arbeit an einem ganz besonderen Remixalbum „The Politics of Dancing“.
Dieses Remixalbum ist eine Mischung aus Artistalbum und Mix-CD, da jeder einzelne Track erst nachbearbeitet und geremixt wurde bevor Paul die CD letztendlich compiled und gemixt hat.
„Ich erinnere an die frühen Neunziger: Wir alle waren uns einig, dass Dance Music ein Phänomen ist, dass die rein musikalischen und kulturellen Dimensionen sprengt. Es ging dabei nicht nur allein um Clubbing und Musik.
Andere Kreativbereiche wie Wohn-Design, Modetrends und grafisches Design, um nur einige zu nennen, ließen sich von dieser Bewegung, die heute überall auf der Welt Jugendliche anzieht, inspirieren.
Seit den frühesten Anfängen der Menschheit war Tanzen immer ein Ausdruck des Wohlfühlens und genau das ist auch die Absicht von Dj-ing, Platten auflegen. Und ich sehe keinen Sinn darin, dass wenn ich eine Platte auflege, die Leute nur auf der Tanzfläche herumstehen, mich ansehen und sagen „Mmm, sehr interessant auch“. Das ist nicht die Musik die ich spiele oder die Musik die ich mache. Meine Musik findet ihr auf Politics of Dancing – und darauf bin ich stolz.“
„The Politics of Dancing“ ist die erste Compilation, die innerhalb eines Tages weltweit veröffentlicht wurde!
Doch damit nicht genug, denn Paul setzt seine Arbeit weiterhin fort und gestaltet den Soundtrack für den mexikanischen Film „Zurdo“.
Zum ersten Mal konzentriert er sich auf die Produktion von Tracks, die den Inhalt eines Films wiederspiegeln sollen.
Eine neue Herausforderung für Paul, die er natürlich mit Bravour meisterte!
Der Film inklusive des Soundtracks erschien im Frühjahr 2003!
Heute ist Pauls Terminkalender voller denn je. Zwischen London, Tel Aviv, Mexico und Singapur gibt es Berlin, da warten inmitten von Interviews, seinem eigenen Label und dem Studio auch noch die Familie und die Freunde.
"Ich messe meinen Erfolg nicht daran, wie hoch ich in irgendwelchen Verkaufscharts stehe, sondern an der Akzeptanz der Leute, die mir wichtig sind" sagt er. "Sicher, ich bin auch gewachsen. Aber trotzdem weiß ich, wo ich stehe, und was mir wirklich etwas bedeutet."
Das sind auf jeden Fall die Familie, Freundschaft, und Menschen, in denen er etwas bewegen konnte. "Ich freue mich viel mehr, wenn jemand mir sagt: "Hey, als ich deinen Song hörte, hat sich etwas verändert in meinem Leben!" Ich habe noch nie Musik gemacht, um trendy zu sein, oder viel Geld zu verdienen, oder jemandem zu gefallen. Ich muss Musik für mich selbst machen. Diese Stücke kommen aus dem Bauch heraus. Meine Musik entsteht aus Gefühlen. Und jeder Track hat seine eigene kleine Geschichte."
Auf Pauls Album „Reflections“ werden ebenso kleine Geschichten erzählt, die das Leben schreibt.
Die Magie der dreizehn auf „Reflections“ vertretenen Albumtitel beruht auf dem Potential jedes einzelnen Tracks, Grenzen zu sprengen, Klischees zu pulverisieren - und dennoch ungemein facettenreich zu sein.
Zu diesen ungemein starken Songs zählen die drei Single-Auskopplungen „Nothing But You“, „Crush“ und „Time Of Our Lives“. Letzterer ist der vielleicht überraschenste Track Paul van Dyks überhaupt, denn er ist Resultat der Zusammenarbeit des Produzenten mit der Rockband Vega 4.
Diese außergewöhnliche Kollaboration schoss nicht nur auf Platz 1 der deutschen und englischen Dancecharts, sie wurde auf der Record Release Tour erstmals „Live in Concert“ performt.
Es sorgte besonders die Zusammenarbeit zwischen Paul und Peter Heppner, Sänger der Gruppe Wolfsheim, zur Single „Wir sind Wir“ für Aufsehen. Der anspruchsvolle Text und das aufwändige Video, vom „Art Directors Club“ zum besten Video 2005 ausgezeichnet, spiegeln den Zeitgeist der 50er Jahre mit Blick auf Deutschlands geteilten Osten wieder.
Weitere Highlights bestimmten 2004:
Paul van Dyk wurde Kampagnen-Träger und Aushängeschild für „Rock the Vote“, der amerikanischen Organisation zum Schutz der freien Meinungsäußerung und der politischen Aufklärung. Dieses Privileg war
vornehmlich Musikern wie Bono, Mary J. Blige oder Lenny Kravitz vorbehalten. Als erster Künstler der elektronischen Tanzmusik animierte der Deutsche junge Amerikaner zum Wählen.
Bei den DanceStar Music Awards wurde er gleich drei Mal in den Kategorien „Best International DJ“, „Best Event“ und „Best Music in a TV Commercial“ ausgezeichnet, das amerikanische BPM Magazin und die holländischen TMF Awards kürten ihn zum „Best International DJ“ und für seinen Soundtrack zum Film „Zurdo“ zeichnete man Paul bei den „Academia Mexicana de Artes y Ciencias“ mit dem mexikanischen OSCAR aus.
Dieses gewaltige Band reißt in 2005 nicht ab.
Auf dem „International Dance Music Award“ in Miami wird sein Track „Nothing But You“ zum „Best Progressive House Track“ erklärt, Paul selbst bekommt den Titel „Best Global DJ“ verliehen. In Deutschland wird er beim „Dance Music Award“ in Hannover zum „Best DJ“ ernannt und sein Label VANDIT Records wird „Best Label“ bei den Trance Awards in England. Spaliert werden all diese Auszeichnungen mit einer Nominierung bei den GRAMMY Awards in Los Angeles in der Kategorie „Best Electronic Album“.
Auf diesen Erfolgen nicht ausruhend arbeitet Paul van Dyk im Jahr 2005 weiter an vielen neuen Projekten. Neben seinen Engagements für den Asian Tsunami Charity und einem neuen Track für den PRO ASYL Sampler „On The Run“ gründet er in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz das Projekt „Rückenwind“, welches Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen eine gute Bildung ermöglichen soll.
Zu seinem „Soundgarden“ beim Berliner Radio „Fritz“ startet er nun auch für den Kölner Sender Eins Live, dem größten deutschen Radiosender für junge Musik, regelmäßig als „Eins Live Rocker“, neben Kollegen wie Westbam, Chris Liebing, Moguai, Mousse T., an den Turntables durch.
Sein wichtigstes Projekt im Jahr 2005 war allerdings: „The Politics Of Dancing 2“! Kenner und Fans konnten erahnen, was ihnen nach der ersten "The Politics of Dancing" Heißes blühen würde!
Im Jahre 2006 wurde Paul van Dyk zum zweiten Mal in Folge vom englischen DJ Magazine zum weltbesten "DJ No.1" gekürt. Im Oktober des Jahres wird Paul van Dyk von Berlins Regierendem Bürgermeister, Klaus Wowereit, der Landesverdienstorden am rot-weißem Bande verliehen. Diese Auszeichnung erhält Paul van Dyk, da er als weltweit gebuchter DJ den Ruf Berlins in die Welt hinausträgt, sowie für sein soziales Engagement mit "Rückenwind".
Seit Januar 2007 hat Paul auch eine eigene Radiosendung auf Sunshine-Live - jeden Donnerstag von 20:00-22:00 präsentiert er dort die neuesten Tracks elektronischer Musik
Quelle: www.paulvandyk.de
Armin van Buuren
Armin van Buuren wurde 1976 in Leiden, Niederlande, geboren. Er wuchs in einer Musiker-Familie auf, sein Vater hatte einen Drang zu vielen verschiedenen Musikstilen und sein Bruder war Gitarrist. Dadurch war Armin seit seiner Kindheit fasziniert von der Musik und gab sein Geld immer wieder für neue Platten aus. Als er zehn Jahre alt war, gewann seine Mutter einenComputer, wodurch sein Interesse für Computer immer größer wurde und er ein Gefühl für das Technische bekam. Seit er seinen Onkel beim Experimentieren mit Sequenzern am Computer beobachtete, wollte auch Armin Musik produzieren. Im Alter von 14 Jahren kaufte er schließlich seinen ersten Sampler, konfiszierte den Synthesizer seines Vaters und begann so Musik zu machen.
Inspiriert durch die Musik von Jean-Michel Jarre und Ben Liebbrand produzierte er elektronische Tanzmusik und seit 1995 wurden zahlreiche Tracks auf unterschiedlichen Labels mit steigendem Erfolg veröffentlicht. Sein erster großer Erfolg war Blue Fear (1997). Es folgten weitere Glanzstücke wie etwa die Trance-Hymne Communication (1999), welches im Jahre 2000 bis auf Platz 18 der britischen Charts stieg. Außerdem produzierte er Remixe von Titeln wie Single Minded People (The Sunclub, 1997) und Gouryella (Gouryella, 1999).
2003 veröffentlichte er sein erstes Studio-Album 76. 2004 veröffentlichte Armin die Single Burned With Desire und ein Jahr später, 2005 Shivers sowie Serenity, die Hymne zur Sensation White 2005 in den Niederlanden. Ebenfalls 2005 brachte er sein zweites Studio-Album Namens Shivers heraus. Des Weiteren ist der Remix von „The Longest Day“ aus der populären Fernsehserie „24“, die Album Version ist auf der Soundtrack-CD der Serie.
Bereits 1999 gründete van Buuren, zusammen mit United Recordings, das Label Armind. Durch den sehr großen Erfolg gründete er 2003 zusammen mit Maykel Piron und David Lewis das unabhängige Label Armada Music. Heute hat Armada Music zehn Sublabel, eins von ihnen ist Armind, welches nicht mehr zu United Recordings gehört.
Armin van Buuren hat nicht nur unter seinem eigenen Namen Bekanntheit errungen, sondern auch durch diverse Pseudonymen, welche nachstehend aufgelistet sind:
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Armania
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Armin
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Darkstar
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E = mc²
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Gaia
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Gimmick
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Hyperdrive Inc.
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Misteri A
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Perpetuous Dreamer
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Problem Boy
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Rising Star
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The Shoeshine Factory
Neben den genannten Soloprojekten, produzierte Armin auch in einigen Gruppen Musik:
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Alibi (zusammen mit Tiesto)
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Electric Movement (zusammen mit M.I.K.E)
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Electrix (zusammen mit Floris Klinkert)
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Lilmotion (zusammen mit Dennis Verheugd und Sjaak Scheffer)
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Major League (zusammen mit Tiësto)
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Monsieur Basculant (zusammen mit Johan Cyber)
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Red & White (zusammen mit Gert den Heijer)
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Technology (zusammen mit Gert den Heijer)
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Wodka Wasters (zusammen mit Olav Basoski)
Bereits in den frühen 90er-Jahren kannte er, obwohl er noch zu jung war, um in Diskotheken zu gehen, die neuesten Tracks der niederländischen Dance-Szene durch das Radio. Wenige Jahre später begann er als DJ im örtlichen Club Nexus zu arbeiten, wo er lernte, lange DJ-Sets zu spielen (für gewöhnlich sechs bis sieben Stunden). In den Schulferien legte er mehr als vier mal die Woche auf.
1999 traf er Dave Lewis, der ihn als DJ nach England und in die USA brachte. 2001 wurde seine DJ-Karriere stark beschleunigt, als er mit Platz 27 in die DJ-Liste des Top 100 DJ Poll des britischen Magazins DJ Mag einstieg. Er spielte in über 25 verschiedenen Ländern und ist auf großen Festivals und Veranstaltungen der Szene wie der Sensation, Trance Energy oder Nature One zu sehen. Ausserdem ist er regelmäßig in bekannten Clubs wie z.B. dem Amnesia (Ibiza, Spanien) und dem Gatecrasher (Sheffield, England) zu sehen.
Ende 2002 mixte er, mit einer Länge von 12 Stunden und 30 Minuten, das längste Liveset, welches je in Holland gespielt wurde. Die Party fand im Club Eau in Den Haag, Niederlande statt.
Am 12.11.2005 veranstaltete Armin van Buuren in der Ahoy-Halle von Rotterdam, Niederlande ein Solokonzert mit dem Namen Armin Only – The Next Level. Bei diesem Event, welches Armins vorläufiger Karrierehöhepunkt war, gab er ein neunstündiges Set zum Besten.
Zwischen 2003 und 2005 erreichte er bei der renomierten Top 100 DJ Poll des britischen Magazins DJ Mag jeweils Platz 3, 2006 wurde er Zweiter.
Quelle: www.wikipedia.de
Tiesto
Innerhalb weniger Jahre nur spielt sich der niederländische DJ und Produzent Tiesto von kleinen Clubs in die höchsten Regionen der Charts. Elektronische Tanzmusik macht er zum Verkaufsschlager, sogar in der traditionellen Hochburg handgemachter Gitarrenmusik, den USA, wo seine Mix-CDs wie geschnitten Brot über die Ladentheke gehen. 2002 und 2003 bekommt er von der britischen Musikzeitschrift 'DJ Magazine' die Krone aufgesetzt und wird zum 'besten DJ der Welt' gewählt, noch vor langgedienten Stars wie Paul Van Dyk oder Paul Oakenfold.
1969 in Breda geboren träumt Tijs Verwest, wie DJ Tiesto mit bürgerlichem Namen getauft ist, früh von einer Karriere als Musiker. Die nimmt Formen an, als der 15-Jährige beginnt, in der örtlichen Disco Platten aufzulegen. Dort wollen die Leute in den 80ern die Songs der niederländischen Hitparade hören, freilich mit einem guten Schuss Club-Appeal. Richtig in Fahrt kommt Tiestos DJ-Ambiitonen jedoch, nachdem Techno und House auch in Holland Fuß fassen. In seiner Heimatstadt Breda beschallt er nun regelmäßig den Club The Spock.
Dorthin verschlägt es ab und an auch Trendscouts aus Rotterdam, die eines Tages auf Tiesto aufmerksam werden, der mit seiner populären Mixtur aus House, Techno und Charts in Breda einen guten Ruf genießt. Ab Mitte der 90er veröffentlicht er unter verschiedenen Künstlernamen unter anderem beim Rotterdamer Label Basic Beat Recordings. 1997 schließlich gründet er mit seinem Freund und Produktionspartner Arny Bink das eigene Label Black Hole Recordings.
Hier erscheinen in der Folge zahllose Mix-CDs von Tiesto, wie die beiden Teile von "Space Age", der Dreiteiler "In Search Of Sunrise" oder die "Magik"-Reihe. Trance ist das Label unter dem sich die meisten der Tracks, die bei Tiesto auf dem Plattenteller landen verbuchen lassen, auch wenn bei "In Search Of Sunrise" die Grenzen zum Ambient angetastet werden oder in der "Magik"-Reihe mit der "Trommelmaschine" von Der Dritte Raum ein Techno-Klassiker erklinkt. Der Durchbruch für Tiesto kommt 2000 mit dem Remix des Delirium-Tracks "Silence", der um die Vocals von Sarah McLachlan angereichert bis auf Platz drei der Billboard-Charts vordringt.
Erst nach weit über einem Dutzend Mix-CDs gibt Tiesto 2001 mit "In My Memory" sein Albumdebüt als Produzent. Die Platte entwickelt sich zum Topseller, vor allem dank eindrucksvollen Verkaufszahlen in den USA. Danach geht es Schlag auf Schlag für Tiesto. DJ-Bookings rund um den Globus folgen genauso wie zahllose Remixanfragen unter anderem von Skin ("Faithfullness"), Moby ("We Are All Made Of Stars"), Schiller ("Glockenspiel") oder Dave Matthew's Band ("The Space Between"), die alle positive Bescheide erhalten. Bono und Co erhalten von dem Holländer hingegen eine Absage.
Das kann sich Tiesto locker leisten, ist sein Terminplaner 2002 und danach doch bis zum Platzen gefüllt. Area 2-Festival in den Staaten mit Organisator Moby und seinen Gästen David Bowie, Carl Cox und John Digweed. Zwischendurch Gigs als Resident DJ im legendären Amnesia, wo ansonsten auch Paul Van Dyk oder Sven Väth und Gäste die Plattenspieler bedienen. Vom britischen 'DJ Magazine' wird er 2002 und 2003 zum 'besten DJ der Welt' gewählt.
2004 beginnt für Tiesto mit einem Superlativ. Vor 25.000 Fans spielt er im Stadion von Arnheim ein mehrstündiges Set und unterstreicht damit eindrücklich seine Popularität. Wenige Monate später kommt mit "Just Be" das zweite Album des Holländers auf den Markt, das zwischen Progressive- und Trance-Tracks auch balladeske Zwischentöne enthält.
Quelle: www.laut.de
Alexander Kowalski
Der Berliner Produzent Alexander Kowalski zählt neben Label-Owner Heiko Laux, Johannes Heil und Anthony Rother zum unverzichtbaren Stamm von Kanzleramt Records, das mit seinen wegweisenden Releaes seit Jahren zu den tragenden Stützen der internationalen Techno-Szene gehört. Mit seinem zweiten Album "Progress", das 2002 in die Plattenläden kommt, gelingt es Kowalski, sich als hoffnungsvoller Newcomer unter den deutschen Produzenten zu etablieren.
Die Initialzündung für die junge Musikerkarriere kommt, als die Familie 1986 beschließt von Greifswald, wo Kowalski 1978 geboren wird, nach Berlin umzusiedeln. Dort kommt er Anfang der 90er Jahre mit ersten House- und Techno-Platten aus Chicago in Berührung, die er begeistert kauft. Davon insiriert beginnt er selbst auf einem Amiga Musik zu machen. Schnell wachsen die Ansprüche an das Equipement, so dass Kowalski sich 1997 mit einem Freund ein kleines Studio einrichtet und sich als Produzent versucht.
Und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Ein Freund verschafft Kowalski einen Auftritt im Techno-Herz der Hauptstadt, dem Tresor. Der improvisierte Live-Act kommt derart gut an, dass die Tresor-Crew sogleich ihre Finger nach dem Talent ausstreckt. "The Wide Theatre", der erste Track von Alexander Kowalski, erscheint 1997 unter dem Aka Dis X 3 auf der Tresor "Headquarters"-Compilation und öffnet ihm viele Türen. Er veröffentlicht ab 1999 erste EPs und spielt anläßlich der Love Parade zusammen mit seinen Freunden von Sender Berlin im Tresor.
Durch Zufall wird der Kanzleramt-Chef Heiko Laux auf Kowalski aufmerksam und holt ihn zu seinem Label. Remixarbeiten unter anderem für Christian Morgenstern und eigene Releases auf Konsequent, Tresor und Kanzleramt folgen, wo 2001 auch seine Debüt-LP "Echoes" erscheint. Publikum und Kritiker sind gleichermaßen begeistert. Der endgültige Durchbruch gelingt im folgenden Jahr mit dem Album "Progress", auf der sich auch die Hitsingle "All I Got To Know" mit Sänger Raz Ohara von Kitty Yo findet. Festivalauftritte und Remixe für Elektrochemie LK, Martini Brös. und viele mehr, halten den Berliner auf Trab. 2003 legt er mit "Response" noch einmal nach. Mit seinem 2006er Album "Changes" nimmt Kowalski eine stilistische Neuausrichtung seiner Musik vor. Statt Detroit rückt mehr und mehr die Großraumdisco in den Blick. Trotz Kooperationen mit Joris Voorn und Funk D'Void.
Quelle: www.laut.de
Monika Kruse
Monika Kruse kocht mit ihren DJ-Sets seit 15 Jahren Tanzflächen zwischen Chicago, Berlin und Tokio. Die Berlinerin verfolgt ihre Vorstellung von Techno-Funk außerdem als Produzentin, Party-Host und Label-Impressario. "Musik macht mich glücklich," erklärt Monika Kruse ihre Energie an den Decks, die regelmssig Tanzflächen euphorisiert, Bassboxen entflammt und Raver entzŸckt.
Seit 1991 gestaltet Monika Kruse die Entwicklung der elektronischen Tanzmusik in Deutschland mit, zuerst als Resident im Münchner Parkcafe oder als Teil der Ultraschall-Crew, seit Mitte der 90er ist sie auch international als DJ unterwegs.
Inzwischen hat Monika Kruse ihre Basis wieder nach Berlin verlegt und ihre DJ-Skills sind in Clubs und auf Raves rund um den Globus gefragt: Als Resident im belgischen Fuseclub, Repräsentantin elektronischer Tanzkultur für das Goethe-Institut, auf illegalen Partys oder dem japanischen Großrave Wire.
Seit 1995 ist Monika Kruse auch als Produzentin aktiv, seitdem veröffentlicht sie konstant Solo-Tracks, Kooperationen und Remixes auf befreundeten und den eigenen Labels: Seit 2000 betreibt Monika Kruse Terminal M [DJ Rush, Miss Kittin, Patrick Lindsey, u.a.], dazu kam 2003 Electric Avenue Recordings [Tobi Neumann, Martini Bros, Liebe Ist Cool u.a.].
Zum DJing gehört für Monika Kruse von Anfang an, auch eigene Partys auf die Beine zu stellen: In ihrer Münchener Zeit im Ultraschall, in einer Straßenbahn oder auf einem Militärübungsplatz. Aktuell bereichert Monika Kruse mit ihren Electric-Avenue-Partys das Berliner Nachtleben.
Mit dem Projekt "No Historical Backspin" verbindet Monika Kruse ihr musikalisches Engagement mit einer klaren Haltung gegen Rassismus und Intoleranz. Benefiz-Partys und andere Aktionen machen dabei deutlich, dass die Techno-Szene nicht nur Hedonismus bedeutet und das Gehirn keineswegs vor der Club-Tür bleiben muss.
Quelle: www.gude-laune-peoples.de
Kai Tracid
Mit seinen ersten Produktionen debütiert Kai Tracid bereits Mitte der 90er Jahre auf dem renommierten "Suck Me Plasma" Label. Seither geht es steil bergauf mit dem DJ und Produzenten aus Deutschlands heimlicher Technohauptstadt Frankfurt. Nach mehreren Releases auf Suck Me Plasma und Sony gründet Tracid 1999 sein eigenes Label Tracid Traxxx und veröffentlicht mit "Skywalker 1999" auch gleichzeitig seinen ersten Longplayer.
Geschickt nutzt er dieses zweite Standbein, neben seinem Majorvertrag, um seine Vision von moderner Tanzmusik zu verwirklichen. Hinter zahlreichen Pseudonymen, die sich im "Tracid Traxxx" Backkatalogue finden, verbirgt sich immer wieder der Labelbesitzer selbst. Ob "Warmduscher" oder "A.S.Y.S.", Kai Tracid selbst zieht im Hintergrund die Fäden, wenn es um chartskompatible Trancesounds geht.
2002 nun will Kai Tracid mit seiner ganz eigenen Mischung aus Trance und Acid voll durchstarten. Auftakt ist der Release seines zweiten Albums "Trance & Acid", auf dem er wieder druckvolle Beats mit melodiegeladenen Synthieflächen zusammen bringt.
Quelle: www.laut.de
Bad Boy Bill
Spätestens seit der Mayday 1999 sollte er ein Begriff sein. Wer ihn vielleicht noch nicht live an den 4 Turntables gesehen und gehört hat, sollte dies unbedingt nachholen.
Aber es ist nicht nur die seltene Eigenart gleich vier Plattenspieler im Griff zu haben und damit wahre Mixorgien zu vollbringen, sondern er hat sich auch einen guten Namen mit diversen Remix-Arbeiten gemacht.
Bad Boy Bill ist in Chicago geboren und aufgewachsen. Bereits mit 14 Jahren brachte sein Sound die Leute auf dem Dancefloor zum Schwitzen und die Clubs zum Kochen.
Bad Boy Bill wurde später bekannt als Breakdancer sowie auch schon als DJ und Partyveranstalter. Durch seine Vorliebe zu den "Chicago Hot Mix Five", einer Gruppe von Radio-DJs beim Sender WBMX, lernte er auch die Legende Farley Jackmaster Funk kennen, der ein Hot Mix Five Mitglied war. Er verhalf BBB zu seinem ersten Radio-Auftritt.
Mit 16 zog Bill nach New York City und nahm dort an dem New Music Seminar teil. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm seine "Mission" klar: "Als ich mit dem DJ'ing anfing, stand ich auf Hip-Hop, Breakdancing und Titel wie "Rapper's Delight." Aber nachdem er dann Cash Money by einem DJ-Duell in New York City gesehen hatte, war er von ihm inspiriert.
In einem nächsten Schritt kombinierte Bill sein Scratching und weitere gelernte Tricks im Umgang mit den Plattenspielern mit House Musik. Die Idee, die er dabei hatte, war, mit zwei Exemplaren der gleichen Platte einen Remix des Songs live zu mixen. Somit war sein unbeschreiblicher Style geboren.
Letztlich ist es eine Kombination von Techniken aus dem Hip-Hop-Bereich mit den Grooves der House Musik.
Als Bad Boy Bill die örtliche "Hot Mix" Szene dominierte und einer der bekanntesten Vertreter des Undergrounds war, begann er an verschiedenen DJ-Wettbewerben wie z.B. dem angesehenem D.M.C. Battle teilzunehmen.
1988 gewann er die Midwest Competition und später wurde er knapper Zweiter hinter dem späterem Weltmeister Cash Money in der U.S. Endrunde.
Mittlerweile nimmt er nicht mehr an den Wettbewerben teil, aber er versucht auch weiterhin seine Präsenz in der Clubmusik-Szene zu erhöhen. Mittlerweile hat er auf der ganzen Welt schon aufgelegt, u.a. 1997 bei der Berliner Love Parade und 1999 bei der Dortmunder Mayday, der weltweit größten Indoor-Party.
Neben seinen zahlreichen Radio-Shows und seinen Club-Gigs, leitet er auch noch International House Records mit seinen zahlreichen Sublabels wie z.B. Mix Connection Multimedia, Inc., die seine gesamten Mixtapes lizensiert haben. Zudem erstellt Bill auch noch Mix-CD-Compilations wie die "Bangin' the Box"-Serie.
Doch neben seiner eindrucksvollen Arbeit als DJ, hat Bad Boy Bill auch etliche Dance-Remixe u.a. für Martha Wash, Simply Red, Paula Abdul und George LaMond produziert. Ebenso war er für Reality's "Yolanda" als Co-Writer, Producer und Mixer tätig.
Er ist also mit allen Aspekten des House Music Undergrounds vertraut und verwurzelt und hat somit ein weitergehendes Interesse daran immer wieder auch Hip-Hop-Techniken und -Tricks in seine Sets einfließen zu lassen.
"Den Dancefloor in Bewegung zu halten ist nach wie vor die Hauptsache, also benutze ich auch weiterhin Scratching und andere Tricks um da als Höhepunkt noch ein wenig Pfeffer in die Mixe rein zu bringen. Ich bin nicht eher glücklich, bevor nicht alle schwitzen." Wer Bad Boy Bill scho nmal mit seinem einmaligem Style erlebt und zugehört hat, der wird schnell verstehen warum dieser Mann als einer der "tödlichsten" DJ's auf diesem Planeten angesehen wird. Wahnsinn!
Quelle: www.house-musik.de
ATB (André Tanneberger)
Mit seiner Debüt Single "9 PM (Till I Come)" unter dem Projektnamen ATB schaffte André Tanneberger den ganz großen Sprung zu einem der internationalen Top-Acts im Dancebereich.
Aber beginnen wir mit dem Anfang: Die Eltern des 1973 in Freiberg/Thüringen geborenen André Tanneberger reisten 1984 aus der ehemaligen DDR aus, um im Westen ihr Glück zu suchen. Ende der 80er Jahre besuchte André am Wochenende oft das Tarm Center in Bochum, in dem er heute selbst als Resident-DJ die Turntables dreht, um den DJ-Sets von Thomas Kukula zu lauschen.
1992 beschloß er, selber Musik zu machen. Mit Amiga-Computer und einem kleinen Synthesizer ausgestattet, produzierte er in seinem Schlafzimmer seine ersten Stücke. Durch eine gute Bekannte lernte er zu dieser Zeit Thomas Kukula aka General Base kennen, der sich von Andrés ersten Versuchen begeistert zeigte und ihm anbot, den vorproduzierten Stücken in seinem Studio den letzten Schliff zu verpassen. Dort fiel André neben vielem anderen Equipment auch ein Synthesizer namens Sequential Pro One auf, dem er seinen ersten Projektnamen Sequential One verdankt.
Im Februar 1993 schließlich erschien die erste Sequential One Single von André Tanneberger "Dance", der weitere, techno-orientierte Releases folgten. Nach und nach legte sich André sein eigenes, kleines Studio zu.
Den richtigen Durchbruch bescherte André allerdings erst das Stück "9 PM (Till I Come)", das er als ATB auf Kontor Records veröffentlichte. Diese brachiale Mischung aus knackigen Dancebeats und der wegweisenden und mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden ATB Gitarre wurde zu einem weltweiten Top Hit. Auch mit seinen Nachfolge-Singles "Don't Stop" und "Killer", ein Cover des Adamski Klassikers, konnte André alle wichtigen, internationalen Charts entern. Der Erfolg der drei Hits veranlaßte ihn, sein erstes Album "Movin' Melodies" aufzunehmen. Aber nicht nur als Produzent, sondern auch als Remixer ist André sehr erfolgreich. U.a. machte er Titel von Künstlern wie Moby, William Orbit und A-HA dancefloortauglich.
André Tanneberger, ein Name der nicht nur als ATB, sondern auch mit seinem Projekt SQ-1 für anspruchsvollen Trance und Dance steht.
Quelle: www.musik-base.de
Chris Tietjen
Chris Tietjen wird 1985 in Frankreich geboren und entdeckt bereits im Alter von 15 Jahren die Welt der elektronischen Musik. Von Sven Väth inspiriert, bringt Ihn seine stetig größer werdende Leidenschaft für elektronische Musik im Sommer 2002 nach Ibiza, wo er durch Zufall auf einer von Sven Väths privaten After-Hours ein DJ-Set spielen darf. Er hinterlässt einen bleibenden Eindruck!
2004 folgen erste DJ-Auftritte in Frankfurter Clubs und ein Gastspiel im Cocoon Tent auf der Nature One. Anfang 2005 wird er erstmals eingeladen, mit Sven Väth den Main Room des Cocoon Clubs zu beschallen. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Chris im Cocoon Club spielt. Im Juli 2005 wird der „next generation“-Abend ins Leben gerufen, und Chris wird sogleich als Host für diesen Abend bestimmt, an dem neue Talente die Chance bekommen, in einem professionellen Club vor großem Publikum zu spielen. So entwickelt sich der Cocoon Club zu seiner Homebase, wo er ab dann immer öfter anzutreffen ist. 2006 wird ein grandioses Jahr für Chris Tietjen. Er hält Einzug in den Booking Rooster von Cocoon Booking, eine Tatsache, die wie ein Ritterschlag auf Ihn wirkt. Es folgen viele weitere, großartige Ereignisse. Er wird Teil der Sven Väth Welttournee 2006 und spielt weiter auf vielen großen Festivals, wie dem Love Family Park, Greenfields, Sonne Mond Sterne, Nature One, Mysteryland und auf der Green & Blue. Das Highlight in 2006 ist und bleibt aber dennoch Ibiza, wo er im Zuge eines Bookings im Amnesia auch die diesjährige Teaser Mix-CD für Cocoon Ibiza gemixt hat.
Chris Tietjens Stil bewegt sich zwischen groovigem Techhouse und hypnotischen Minimal Sounds, man findet aber auch treibende Techno-Tracks in seiner Plattenkiste. Dennoch lässt sich sein Sound nicht immer genau definieren und verspricht so immer wieder Überraschungen und viele Stunden voll grenzenloser Ekstase.
Quelle: www.groove.de
Sven Väth
Er ist einer der ganz großen Turntable-Artists weltweit und vielleicht der einzige DJ-Popstar aus Deutschland, der es über den Technoboom hinaus zu bleibender Anerkennung gebracht hat. Verdientermaßen muss man sagen, denn kaum jemand hat sich der Clubkultur mit immer neuen Ideen und Konzepten derart verschrieben, wie Sven Väth. Die Clubkultur ihrem progressiven Anspruch gerecht werden zu lassen, ist seine große Leidenschaft.
Am 26.10.1964 in Obertshausen bei Frankfurt geboren, wird Väth seiner Heimatstadt eng verbunden bleiben und sie mit seinem "Sound of Frankfurt" über die Landesgrenzen hinaus populär machen. Doch bis dahin dauert es noch ein bisschen. Anfang der 80er sieht Frankfurt noch ganz anders aus. Im "Dorian Gray" tanzen die Waver und New Romantics zu Human League, Depeche Mode und OMD. Nicht sonderlich anders sieht es im "Vogue" aus, wo Väth ebenfalls hinter den Plattentellern steht und ab Mitte der 80er vermehrt amerikanischen House auflegt.
1986 wird dann der Grundstein für die weitere Karriere gelegt: mit Michael Muenzing und Luca Anzilotti (Snap) produziert er das Projekt OFF. Als "Electrica Salsa", die zweite OFF-Single in ganz Europa Spitzenplätze in den Charts erobert, ist aus dem DJ Sven Väth der Popstar Sven Väth geworden. Nach zwei Alben ist Schluss mit OFF, doch Väth ist schon kurze Zeit später mit seinem neuen Projekt "Mosaic" wieder in den Charts zu finden. Parallel dazu legt er in seinem eigenen Club "Omen" (ex-Vogue) Acid auf, bis im Sommer 1990 Techno in Deutschland ankommt und Väth sich voll und ganz der neuen Musik verschreibt. Die Partymusik hat mit Väth ihren besten Partylöwen gefunden.
Schnell mausert sich das "Omen" zur ersten Adresse in Sachen Techno: Trance und House werden zusammengebracht. Der "Sound of Frankfurt" und sein Erfinder Sven Väth werden zum Markenzeichen der jungen Bewegung, als "Accident In Paradise" 1992 international in die Charts einsteigt und zur meistgefeierten Platte des Jahres avanciert. Mit Co-Produzenten gründet er die drei Labels Eye Q, Harthouse und Recycle Or Die und prägt mit zahlreichen Releases (u.a. als Barbarella, Essence Of Nature, Metal Master, Astral Pilot, The Ascent Of Nature) die neue Musik. Auf dem Höhepunkt des Technobooms 1994 kommt das zweite Soloalbum von Sven Väth in die Plattenläden: mit "The Harlequin, the Robot and the Ballet Dancer" verfolgt er die schon beim Vorläufer erkennbaren multimedialen Ansätze konsequent weiter. Layout, Musik, Video, Tanz, Sprache, Mode, der Club: Väth arrangiert alles zur bunten Technowelt und setzt damit Maßstäbe.
Als 1997 der große Hype vorbei ist, stehen Eye Q und Harthouse vor dem Bankrott und Sven Väth wechselt zu seinem neuen Label Virgin. Gleichzeitig arbeitet er an seinem Ideal, verschiedene Medien zusammen zu bringen weiter: Cocoon ist geboren. Doch erst als das Omen am 18. 10. 1998 zur letzten Abfahrt lädt, wird die Idee "Cocoon" zum konkreten Projekt. Zunächst als Clubkonzept im U60311 umgesetzt, treibt das Cocoon-Pflänzchen schnell aus: Booking Agentur, mobiles Clubkonzept, Radioshows, Homepage, Label, Merchandise, ... Geschickt nutzt Väth seinen Namen, um seine Idee von Techno zu verwirklichen, und bietet vielen jungen Künstlern wie Anthony Rother, Chris Liebing oder Johannes Heil eine erste Plattform.
Was sich mit "Fusion" ankündigte, findet mit "Six In The Mix" und "Contact" seine Fortsetzung: stilistische Vielfalt von fetten Bigbeats über straighten Techno bis hin zu blubberndem Electro sind das Spielfeld von Sven Väth. Im Jahr 2000 veröffentlicht er drei so unterschiedliche Alben wie das Konzeptalbum "Contact", die Werkschau "Retrospective 1990-1997" und den Clubmitschnitt "In The Mix", als wolle er sein Motto noch einmal unmissverständlich unters Volk bringen: Vielfalt statt Einfalt.
Das 2003 er Album "Fire Works" bringt die Remixe zu "Fire" kompakt auf den Punkt . Darauf findet man eine Auswahl von Remixen aktueller Produzenten, wie dem Neapolitaner Marco Carola, Villalobos, Legowelt und Tobi Neumann.
Seit 2000 ist Sven Väth mit seinem Cocoon-Club-Konzept im Amnesia auf Ibiza. Dort etabliert er die Cocoon-Events erfolgreich im Nachtleben der Insel. Zahlreiche Gäste schauen dort, alljährlich vorbei, wie zum Beispiel Alter Ego, Miss Kittin, Richard Bartz oder Der Dritte Raum. Die besten Tracks des Sommers erscheinen jeweils im Herbst auf Väths musikalischem Ibiza-Rückblick "The Sound Of The ... Season".
Quelle: www.laut.de
Talla 2XLC
Andreas Tomalla alias Talla 2XLC gilt als Pionier und einer der wichtigsten Wegbereiter der deutschen und internationalen Techno/Trance-Szene. Sein Wirken als DJ und Musikproduzent ist weniger kommerziell ausgerichtet als bei vergleichbar bekannten Artisten und er gilt in der Technoszene daher als glaubwürdiger Künstler. Tomalla hat zwei Brüder, lebt in Frankfurt, ist verheiratet und hat keine Kinder.
1982 wurde der Begriff „Techno“ in Europa von ihm geprägt. Er arbeitete Anfang der 80er in einem Plattenladen unter dem Frankfurter Hauptbahnhof (City-Music). Dort sortierte er Schallplatten mit elektronisch produzierter Musik in eine eigenständige Kategorie und benannte diese mit „Techno“. Das heißt, dass er als erster den Begriff "Techno" für diese spezielle Art der Musik verwandte. Mit der Gründung des Technoclub im Jahre 1984 und seinen Auftritten gab er wenig später für über zwanzig Jahre lang wichtige Impulse für das Entstehen und die Entwicklung der deutschen Techno-Clublandschaft sowie der internationalen Trance-Szene.
Sein Künstlername Talla 2XLC leitet sich von einem uralten Kassetten-Mixtape ab, dessen technische Bezeichnung "2XLC" lautete und für Talla wie gerufen kam, da es schon das Talla Vocal Ensemble gab. Um von der GEMA als eigenständiger Künstler anerkannt zu werden, wählte Talla diesen Zusatz für seinen bis heute bekanntes Künstleralias.
Begonnen hat Talla mit dem Auflegen in der Tanzschule "Heaven". In den Achtzigern begann er mit der Produktion eigener Stücke unter den Projektnamen Two Of China und konnte daran anschließend mit den Nachfolgeprojekten Axodry und Moskwa TV erste Erfolge erzielen. Sein bekanntestes Projekt war damals "Bigod 20", dessen Gründer er war. Talla kreierte diesen Namen in Anlehnung an seinen Lieblingsautor "H.P. Lovecraft". Allerdings hatte Tomalla schon früh nicht den kommerziellen Focus anderer, seinerzeit bekannter DJs und gab relativ viel administrative Verantwortung für die Vermarktung seiner Arbeit ab. Nach den Aufbaujahren des Technoclub und seiner Plattenfirma Music-Research, die es inzwischen nicht mehr gibt, zog er sich mit dem Grund sich mehr um seine Labels und die Künstler zu kümmern von 1992-1995 für einige Zeit vom DJing zurück.
Mitte der 1990er Jahre hatte er ein Comeback als DJ und bei internationalen Raves, bei dem er an den Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen konnte. Als Technoclub-Gründer und Resident im Frankfurter Club Dorian Gray war er, bis zur Schließung des Clubs Ende 2000, einer der meistgebuchten DJs in Deutschland. Anschließend trat Talla vermehrt als Remixer von bekannten Trance-Acts wie Rank 1 und Darude auf. Bis heute ist Talla 2XLC als DJ und Remixer tätig. Bekannt und kommerziell erfolgreich ist seine CD-Reihe im mix- battle- dj Format mit jeweils einem anderen bekannten DJ.
Quelle: www.wikipedia.de
Felix Kröcher
Felix Kröcher wurde am 01.12.1983 in Frankfurt am Main geboren. Schon in frühen Kinderjahren fing er an, sich für elektronische Musik zu interessieren. Durch seine älteren Schwester und deren Freundeskreis, wurde er schnell durch Mitschnitte aus der Clubnight und Mixen von Sven Väth, Thorsten Fenslau oder Westbam infiziert. Im Alter von 10 Jahren kaufte sich Felix seine ersten beiden Turntables und übte von nun an fast täglich daran!
Mit 14 Jahren besuchte Felix die ersten Events wie Mayday, Nature One und Love Parade, zog durch Clubs wie dem Stammheim in Kassel oder dem Palazzo in Bingen. Nach seinem Schulabschluss bewarb sich Felix, bei dem Radiosender „sunshine live“ um einen Praktikums Platz in der Musikredaktion. Im April 2001 startete der motivierte „Radio-Neuling“ seine Radiokarriere beim nationalen „Dance-Radio“ „sunshine live“, in Schwetzingen (Baden Württemberg). Am 18. April 2001 legte Felix zum ersten Mal „2 Stunden“ live im Radio auf. Die damalige Sendung hieß „Global Trax“.
2002/ 2003 veröffentlichte Felix in Zusammenarbeit mit seinem Produzenten Kollegen Boris Schalk seine erste Vinyl auf dem Label Skull Tunes mit dem Namen „Decksharks“, diese Platte wurde ein voller Erfolg und reihte sich mit in den neuen Sound (HardTechno) der Jungen wilden ein. Zusammenarbeiten bei Events, Produktionen etc. mit Acts wie Boris S., Frank Kvitta, Robert Natus, Sven Wittekind oder Tobias Lüke folgten, dabei wurden die Studioarbeiten und die Gigs nicht vernachlässigt.
2004 sammelte Felix einige weitere Erfahrungen und Eindrücke die ihn in seiner Karriere prägten. Ihm gelang es von Gig zu Gig mehr und mehr durch sein Auftreten auf sich aufmerksam zu machen. Spielte in ganz Europa und zog sein Publikum immer mehr in seinen Bann! Im August startete er mit einem neuen Konzept seine erste eigene Radio Sendung Hardliner auf sunshine-live! Weitere Release wie „Frontline Ep“ oder „Réka EP“ folgten und fanden großen Anklang in der jungen HardTechno Szene, die er maßgeblich von Beginn an mitgestaltet hat.
2005 spielte Felix erstmals bei der NATURE ONE im Century Circus und gilt in der „Szene“ definitiv als die Neuentdeckung des Jahres. Er ist Resident im U60311 in Frankfurt am Main und seine Sendung Hardliner wird von Woche zu Woche immer populärer. Er gilt als der Hoffnungsträger der neuen „Techno-DJ-Generation“. Das von ihm als A&R geführte Label Compressed, erfreut sich an großem Erfolg, nicht zuletzt durch seine strikte Auswahl bei Künstlern und deren Tracks! Er selbst produzierte bisher Tracks für KneDeep, Skull Tunes, Compressed Recordings u.v.a.m.
Sein kompromissloser, harter Sound beschert Felix eine ständig anwachsende Fangemeinde. Auch international startete Felix im Jahr 2005 richtig durch. Er bestritt im Oktober seine sehr erfolgreiche Südamerika-Tour, mit Gigs in Caracas/Venezuela und Bogota/Kolumbien. Weitere Stationen in diesem Jahr waren Spanien, Italien, Belgien, Holland, Slovenien, Kroatien, Ungarn, Österreich, Polen, Israel, USA etc.
Die Erfolge lassen sich neben seiner Produktionen, die er seit 2003 ausschließlich mit Boris Schalk fährt, auch durch seine charmante Art gemeinsam mit dem Publikum zu „feiern“ und vor allem ausgelassen zu kommunizieren erklären.
Im Raveline Jahrespoll 2005 belegte er folgende Plätze:
# 7 - Best DJ National
# 4 - Newcomer
# 2 - Best Radiosendung
Im August 2006 releaste Felix seine erfolgreiche Mix Compilation "When the going gets tough". Er präsentiert auf 2 CDs seine Definition von Techno. Das ist der Sound, den er in diesem Sommer auf allen Festivals zum besten gibt.
Anfang 2007 geht sein eigenes Label „FK- Rec“ mit dem ersten Release „Basic Understanding“ an den Start.
FK Records steht für Felix Kröcher. Und dieser Name garantiert Techno pur.
Im Mai 2007 wird Felix im Rahmen seiner U60311 Compilation, in ebendiesem berühmten Frankfurt Club, eine eigene Partyreihe hosten, wo er monatlich internationale Top Acts präsentiert.
Im Jahrespoll 2006 wurde er von den Lesern der „Raveline“ auf folgende Plätze gewählt:
# 1 - Newcomer
# 2 - Best DJ National
# 3 - Best Compilation
Quelle: www.mensfactory.de
Jay Frog
Jürgen Frosch alias Jay Frog unternahm seine ersten musikalischen Ausflüge schon in jungen Jahren - auf der Flöte, dem Xylophon und schließlich mit einer kreischenden E-Gitarre. Nach einem kurzen Gastspiel in einer Rockband wurde sein Interesse - von den Titelmelodien des legendären Amiga Computers magisch in den Bann gezogen - jedoch schnell in Richtung elektronische Musik gelenkt.
Fortan verschrieb er sich komplett dem Techno. Neben seiner beruflichen Tätigkeit beim Musikvertrieb Discomania begann der Technik-Freak damit, sich sein eigenes Equipment aus Synthesizern, Keyboards und allem was zum Produzieren nötig ist, zuzulegen. Seinen ersten eigenen Roland Synthesizer brachte er sogar eigenhändig aus Japan mit. Er legte also fleißig mit dem Sampeln und Arrangieren los, und schon bald wurde man auf seine Produktionen aufmerksam, sodass er erste Remix-Aufträge erhielt.
Mittlerweile umfasst die Liste seiner Remixe u.a. Namen wie La Bouche, Sweetbox, Kosmonova, Deskee, Yello, Masterboy, Doug Laurent, Ayla, Talla 2XLC, Sash!, Martin Eyerer und Chris Hülsbeck.
Auch mit seinen unzähligen eigenen Projekten wie Techno Teens, Legend B, Rainmaker, Miss Thunderpussy und Trance Action, um nur einige zu nennen, konnte er Erfolge in den Clubs feiern. Und nicht zu vergessen der Track „Pushin‘“, den er unter seinem Alias Jay Frog auf Kontor Records veröffentlichte.
Auf den Titel aufmerksam geworden, verpflichteten Scooter den Ludwigshafener als Remixer für den Track „Living On Video“ ihres Side-Projekts Ratty und später sogar für ihren Top 10-Hit „Ramp! (The Logical Song)“. Das sollte in der Folge zu einer bedeutenden Veränderung im Leben des Jay Frog führen. Nachdem er bereits bei der „Push The Beat For This Jam – The 2nd Chapter“-Tour den zeitweise erkrankten Axel Coon hinter den Keyboards vertrat, wurde er nach dessen Ausstieg bei Scooter das dritte Mitglied der weltweit erfolgreichsten Techno-Formation. Hier bildet er seitdem den DJ-Part des Trios und kümmert sich dabei vorwiegend um Basisgrooves und die neusten Trends aus der Club-Szene. Zusammen mit Bandkollege Rick J. Jorden ist er darüber hinaus für die Technik zuständig. Bereits an der Fertigstellung ihres #1 Gold-Hits „Nessaja“ war er tatkräftig beteiligt. Vier Singles und ein Studio-Album später ist das Leben eines Popstars zu seinem Alltag geworden und für seine zweite Leidenschaft nach dem Produzieren, dem Auflegen, findet der mittlerweile zweimalige Echo-Preisträger nur noch selten Zeit.
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(c) by Herby
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